Villa Bisig | Philipp Architekten
Villa Bisig | Philipp Architekten
Villa Bisig | Philipp Architekten
Villa Bisig | Philipp Architekten
Villa Bisig | Philipp Architekten
Villa Bisig | Philipp Architekten
Villa Bisig | Philipp Architekten

Villen | Bisig | Infos

Naturkonforme Architektur

Die Zufahrtsstraße führt zuerst 500 Meter durch den Wald, dann öffnet sich der Blick auf Haus und Berge. Ein großartiger Blick, der den Bewohner auch von jedem Winkel des Hauses aus begleitet. Das exotische Bauwerk aus Lärchenholz, Naturstein und Glas wirkt mit seiner naturkonformen Architektur wie ein organischer Bestandteil der Landschaft. Grundlegendes Gestaltungsmodul des Hauses ist das gleichschenklige Dreieck und das Oktagon. Gebaut wurde es in den 70er Jahren von Walter Philipp, dem Gründer und heutigen Seniorarchitekten des Büros Philipp Architekten, der sich für die organische Architektur des amerikanischen Meisters Frank Lloyd Wright begeistert.

Der Besitzer Emil Bisig hat sich mit dem Kauf dieses Hauses einen lang gehegten Wunsch erfüllt: „Ich wollte ein großes, spezielles Haus kaufen, in dem meine Dinge und meine Träume Platz finden.“ Gute Architektur und gutes Design sind seine Leidenschaft, die er auch in der Arbeit als Verleger und Herausgeber der Zeitschriften „Atrium“ und „Ideales Heim“ kommuniziert.

Das Haus ist Zeuge seiner großen Leidenschaft für Kunst: Unzählige Gemälde hängen und lehnen an den Wänden und Kunst-, Foto-, Architektur- und Designbücher stapeln sich nicht nur in der Bibliothek auf Tischen und in raumhohen Regalen. Vorbei an Sitznischen und Designikonen erreicht man über drei Treppenstufen die Wohnzimmerebene, über drei weitere den sieben Meter hohen, offenen Kaminraum. Eine steile Wendeltreppe führt hinunter ins Erdgeschoss mit Sauna, blau gefliestem Indoor-Pool und direktem Zugang zum großen, wilden, gegen den Sihlsee liegenden Garten, über den man von den beiden Terrassen blickt. „Hier wimmelt es von Spinnen“, meint der Verleger beiläufig. Aber halb so wild. Denn dort, wo Architektur und Natur auf derart großartige Weise verschmelzen, muss man auch mit ein paar Insekten rechnen.